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Der Moment, auf den so viele hingefiebert haben – Claudio Gärtner natürlich eingeschlossen – ist gekommen: Kommissar Erdmann a.D. verlässt den digitalen Tatort und betritt die gedruckte Bühne. Das erste Buch ist fertig. Nicht nur als Idee, nicht nur als Manuskript auf dem Mac, sondern als vollständiges Werk. Sechzehn Fälle zwischen Sandplatz, Schweigen und Spuren im Clubhaus, verpackt in ein formschönes Format mit dem vertrauten Gesicht des Kommissars auf dem Cover.


Die letzten Wochen waren ein Feinschliff-Marathon zwischen Tippfehlern, Satzzeichen und Formatierungsfragen. Wie viele Leerzeichen verträgt ein Protokoll? Welche Kapitelüberschrift macht neugieriger – und wie kriegt man eigentlich einen Bratenduft in eine Fußnote? Fragen, die Claudio mit wachsendem Stolz und der nötigen Erdmann’schen Geduld geklärt hat. Und dann – nach einem letzten Blick über das Deckblatt, einem letzten Kaffee in der Redaktion und einem tiefen Atemzug – ging alles an den Verlag.


Jetzt liegt das Buch beim Druckpartner. Der erste Probedruck ist in Arbeit. Claudio wartet gespannt auf das physische Exemplar, das bald in seinen Händen liegen soll: zum Blättern, Prüfen, Freigeben. Und dann – endlich – wird das Buch überall erhältlich sein. Für alle, die Erdmann auf dem Bildschirm schon kennen und ihn jetzt auch mit ins Bett, auf den Balkon oder in die Tennistasche nehmen wollen.

Ein Buch wie eine Ballwechselanalyse: scharf beobachtet, lakonisch erzählt, überraschend pointiert. Mit Kriminalfällen, wie sie nur am Rand der Platzlinie passieren können.


Bleibt nur noch eines zu sagen: Druck läuft. Und Erdmann? Der schweigt – diesmal auf Papier.