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Wenn ein neues Buch in Arbeit ist, hört man im Dezernat keine Sirenen. Keine Pressetexte, keine Werbeslogans. Nur ein leises Klicken: MacBook auf, Fallakte geöffnet, Platzkaffee eingeschenkt. Und irgendwann – wenn die Zeilen stehen, die Wendungen sitzen und Erdmann sein Schweigen gefunden hat – ist der Moment gekommen, in dem aus einem Manuskript ein echtes Buch werden kann.


Und dann gibt es nur eine, die als Erste hineinschauen darf: Lina Berg.


Journalistin, Redakteurin, Recherche-Instinkt mit integriertem Kompass. Wer Lina kennt, weiß: Sie hört nicht nur zu, sie liest auch zwischen den Zeilen. Sie ist mutig, direkt, loyal – und hat ein besonderes Verhältnis zu diesen Kriminalfällen, die zwischen Bratenduft und Brillenfassung entstehen.


Deshalb war klar: Auch die Fallakten 9 bis 13 gehen zuerst durch ihre Hände. Claudio hat das neue Manuskript übergeben – ganz ohne Pomp, aber mit dem stillen Stolz eines Autors, der weiß: Wenn Lina nickt, ist es gut. Wenn Lina die Stirn runzelt, besser nochmal ran. Und wenn Lina nichts sagt? Dann ist es richtig spannend geworden.


Inhaltlich bleibt alles streng vertraulich – so viel sei aber verraten: In Band 2 geht es erneut ans Eingemachte. Oder besser: ans Eingeschlossene, Eingefädelte und Eigensinnige. Es wird menschlich. Grotesk. Und wieder einmal zeigt sich: Zwischen Sandplatz und Schweigen liegen manchmal nur ein paar Millimeter Linienband – aber ein ganzes Leben dazwischen.


Das Lektorat läuft. Mit Herz, mit Humor und mit Linas Lupe.

Und während sie prüft, denkt Claudio schon weiter. Denn der nächste Fall wartet nie lange – er steht meistens schon an der Kaffeemaschine.