
Druckfrisch auf dem Schreibtisch – Erdmann zieht aus
Ein Stapel Bücher, so hoch wie Schröders Geduld nach einem Vereinsabend – und mittendrin: Claudio, bewaffnet mit Kuli, Versandtaschen und einem milden Grinsen. Denn was da auf seinem Schreibtisch liegt, ist nicht weniger als das erste gedruckte Zeugnis monatelanger Arbeit. „Erdmann ermittelt“ ist angekommen – physisch, schwer in der Hand, mit Charakter in jeder Zeile.
Die ersten Autorenexemplare sind eingetroffen, liebevoll verpackt in den typischen braunen Kartons, die immer ein bisschen nach Büroklammern und Verheißung riechen. Jetzt heißt es: raus in die Welt damit. Ein Teil der Bücher wird als Leseexemplar verschickt – an Journalistinnen, Blogger, Buchhändler und Menschen, die sich für gut gemachte Kriminalliteratur mit Berliner Schnauze und Sandplatz-Hintergrund interessieren.
Denn Erdmann bleibt nicht zwischen zwei Buchdeckeln stecken. Er will raus. In Regale, in Cafés, auf Nachttische und vielleicht sogar mit auf die nächste Zugfahrt. Und Claudio? Der sitzt dazwischen, macht sich Notizen, schreibt persönliche Zeilen in die Bücher – und freut sich über jedes „Oh, das klingt spannend!“ in den sozialen Medien.
Wer das Buch noch nicht kennt, findet es unter „Beweisstücke“ auf dieser Website. Und wer es schon hat: einfach weitersagen. Denn so fängt alles an – mit einer Geschichte, einem Fall und einem Stapel Bücher auf einem Schreibtisch in Berlin.