
Es geht weiter: Neue Fallakten in Arbeit
Kaum ist der erste Band veröffentlicht, das Buch gedruckt, das Cover bewundert und der Versand in Bewegung, geht’s im Dezernat schon wieder weiter. Denn wer „Erdmann ermittelt“ kennt, weiß: Ein Fall ist selten genug. Und neun sind bestenfalls ein Anfang.
Claudio Gärtner, der Mann hinter Erdmanns ruhigem Blick und Schröders spitzen Zwischenrufen, hat den Stift nicht aus der Hand gelegt. Im Gegenteil. Zwischen seinen journalistischen Tätigkeiten – Interviews, Reportagen, Spielanalysen und der einen oder anderen Reportage über Ehrenamt, Ehrenkodex oder Ehrenrunde – nutzt er jede freie Minute, um neue Fallakten zu schreiben.
Nicht im Akkord, sondern mit Sorgfalt. Nicht auf Krampf, sondern mit Gefühl. Immer dann, wenn eine Szene aufflackert, ein Gespräch hängenbleibt oder ein Satz im Vereinsheim eine Wendung nimmt, die sonst keiner bemerkt – dann landet das im Notizbuch. Oder direkt im nächsten Manuskript.
Einige dieser Fälle sind bereits vollständig geschrieben. Andere sind halbfertig und reifen wie gute Clubhausgerichte: auf kleiner Flamme, aber mit ordentlich Würze. Wieder andere bestehen bisher nur aus einer Zeile – aber wie Erdmann weiß: Manchmal ist eine gute Zeile mehr wert als zehn Zeugenaussagen.
Was bedeutet das für die Leserinnen und Leser? Ganz einfach: Es geht weiter. Und zwar mit Fallakten, die weiterhin für sich stehen, aber gemeinsam ein ganzes Panorama ergeben – vom kleinen Streit über die große Lüge bis zur Frage, wer eigentlich entscheidet, wann jemand zu viel weiß.
Die nächsten Bände werden nach und nach erscheinen, digital und gedruckt – in genau dem Tempo, das es braucht, um das Erdmann-Gefühl nicht zu überhetzen. Denn diese Geschichten leben von der Beobachtung, vom Schmunzeln, vom Schweigen. Und wer sie schreibt, braucht Zeit – und eine Thermoskanne.
Ob beim nächsten Frühjahrsputz im Club, beim Sommerturnier oder in der stillen Woche nach dem Saisonabschluss: Erdmann ermittelt bleibt am Ball. Und Claudio bleibt dran.
Denn wo andere Feierabend machen, hört er genau hin. Und manchmal reicht schon ein Satz auf der Terrasse, um zu wissen: Da bahnt sich der nächste Fall an.